Vom Praktikum zur Festanstellung – Young Talent Amelie Wingsch im Interview

Veröffentlicht am
von Kristin Podewils

Vom Praktikum beim HSV-Team über den Bereich Direct Sales bis ins After Sales: Amelie Wingsch hat bei SPORTFIVE ihre ersten Karriereschritte gemacht. Im Interview erzählt sie, was sie aus ihren Stationen mitgenommen hat, welche Erfahrungen sie im Direct Sales am meisten geprägt haben – und was sie bei SPORTFIVE am meisten zu schätzen weiß.

Gemeinsam mit Kolleginnen beim SPORTFIVE Sales Women Breakfast

Wie bist du zu SPORTFIVE gekommen und wie war dein Start?

Ich habe Sportmanagement in Hamburg studiert und währenddessen als Werkstudentin in der Sportredaktion der Hamburger Morgenpost gearbeitet. SPORTFIVE hatte ich schon seit meiner Schulzeit im Blick und wollte hier unbedingt praktische Erfahrungen sammeln. In den Semesterferien habe ich dann ein Praktikum beim HSV-Team von SPORTFIVE gemacht und nach dem Studium direkt im Bereich Direct Sales angefangen.

Ich hatte eine gute Einarbeitung und ausreichend Zeit, anzukommen. Es musste nicht alles Schlag auf Schlag gehen. Ich empfinde das Arbeitsklima bei SPORTFIVE generell als sehr offen und hilfsbereit, so war das auch gleich im Direct Sales-Team von Katharina Smith. Das habe ich von Anfang an sehr positiv wahrgenommen.

Dresscode schwarzrot: mit dem Direct Sales Team abends beim SPORTFIVE Sales Camp

Direct Sales ist SPORTFIVEs „Nachwuchs-Leistungsakademie“ für den Vertrieb.

Im Direct Sales lernt man innerhalb eines Jahres SPORTFIVE und den Vertrieb von Grund auf kennen. Wir unterstützen beim vereinsübergreifenden Hospitality- und Bandenverkauf, sind an den Spieltagen im Stadion und hospitieren mehrere Wochen bei den Teams unserer Partnervereine. Ich war bei insgesamt zehn Vereinen - u.a. beim BVB, Hertha BSC und VfB Stuttgart - und fand es sehr interessant, die Unterschiede zu sehen. Alle Vereinsteams habe ich als sehr sympathisch und offen wahrgenommen, auch gegenüber uns Hospitanten.

Sehr gut gefallen hat mir der intensive Kundenkontakt. Wir sollten möglichst viel direkt mit Kunden kommunizieren. Das hat mich enorm weitergebracht, weil man dabei auch auf menschlicher Ebene viel lernt. Die umfassenden Sales-Schulungen von unserem internen Coach Marcus Hoppe haben natürlich auch sehr geholfen. Nach dem Jahr wechselt man in der Regel zu einem Vereinsteam in eine Sales-Position. Ein Kollege ist z.B. zu Schalke 04 gewechselt, ein anderer zum BVB-Team, und eine Kollegin ist nach Amsterdam gegangen, wo sie den niederländischen Markt betreut. Es war wirklich eine tolle Zeit und es sind viele Freundschaften entstanden.

Die tolle Atmosphäre und die offene, hilfsbereite Arbeitskultur bei SPORTFIVE weiß ich wirklich sehr zu schätzen.

Mit dem Direct Sales-Kollegen Frederic Heueis in der MHP Arena beim VfB Stuttgart

Du bist anschließend in den Bereich After Sales beim HSV-Team gewechselt. Wie ist es dazu gekommen?

Ungefähr nach einem halben Jahr hat mich der HSV-Vertriebsleiter Christoph Schulze Düllo gefragt, ob ich ihn beim Projekt Hamburg Open unterstützen kann. Die Arbeit war stärker koordinativ: Ich habe viel zu Unternehmenssponsoring recherchiert und mich intern mit den Kollegen darüber ausgetauscht, wie sie das Thema bei den von ihnen betreuten Unternehmen platzieren könnten. Das war eine spannende Ergänzung zu meiner sonstigen Arbeit. Während meiner Zeit im Direct Sales hatte ich bei anderen Vereinen als dem HSV hospitiert, da ich das Team aus meiner Praktikumszeit ja schon kannte. Ich hatte seitdem aber den Kontakt zum Team gehalten und auch bei der Vermarktung der HSV Frauen unterstützt. Vom Typ her bin ich, glaube ich, nicht die klassische Vertrieblerin. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass es mit der Stelle im After Sales beim HSV geklappt hat.

Was sind deine Aufgaben im After Sales beim HSV und wie gefällt es dir im Team?

Ich betreue bestehende Partner des Vereins, bin dafür zuständig, dass ihre Vertragsinhalte umgesetzt werden und bin auch bei den Spieltagen im Volksparkstadion. Zu meinen Aufgaben gehören beispielsweise die Koordination von Bandenwerbung oder die Planung von Events, sofern diese vertraglich vereinbart sind. Ich bin für ca. 15 Unternehmen die operative Ansprechpartnerin bei SPORTFIVE. Ich habe also weiterhin viel Kundenkontakt, aber auf eine ganz andere Art als im Direct Sales.

Ich fühle mich sehr wohl hier. Es ist ein offenes, lustiges Team, in dem wir auch persönlich gut zusammenpassen. Ich habe von Anfang an viel Offenheit und Hilfsbereitschaft erlebt, sowohl im After Sales-Kernteam als auch im gesamten Team. Für meine Einarbeitung wurde viel Zeit eingeplant. Ich habe nie das Gefühl, eine blöde Frage zu stellen. Diese tolle Arbeitsatmosphäre und offene, hilfsbereite Arbeitskultur weiß ich wirklich sehr zu schätzen.

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